Sicherheit und Umwelt

Radionuklidanalytik

Annahmebedingungen für externe Kunden

Alle Analysen werden außerhalb von Kontrollbereichen durchgeführt. Dies bedeutet, dass die Dosisleistung außen am Probenbehälter höchstens 0,5 µSv/h betragen sollte. Sollte es nicht möglich sein dies einzuhalten, können Proben nur nach Rücksprache mit dem Labor angenommen werden. Um einer Kontamination von Personal sowie der Labor- und Messräume vorzubeugen, müssen alle Probenbehältnisse außen kontaminationsfrei sein.
 

Sollten für anzuliefernde Proben Hinweise oder Erkenntnisse vorliegen, die auf eine erhöhte Alpha-Aktivität (mehr als ~ 1 000 Bq/Probe) oder Beta-Aktivität (mehr als ~ 10 000 Bq/Probe) hindeuten, ist dies auf dem Probenbegleitschreiben zu vermerken.
 

Generell sind die Proben homogenisiert anzuliefern. Insbesondere ist darauf zu achten, dass das Probenmaterial eine möglichst kleine, aber einheitliche Korngröße aufweist, um eine Fraktionierung während des Abfüllvorgangs oder des Transports zu vermeiden. Die Homogenisierung ist unabdingbar notwendig, wenn eine radiochemische Bearbeitung des Probenmaterials erforderlich ist, da hierfür nur repräsentative Teilmengen des angelieferten Materials entnommen und bearbeitet werden. Für Aerosolfilter- und Wischtest-Proben ist keine Homogenisierung notwendig.
 

Alle Proben müssen so eindeutig beschriftet sein, dass sie direkt dem Probenbegleitschreiben zugeordnet und nicht untereinander verwechselt werden können.
 

Sollten Unklarheiten bestehen oder von den hier genannten Bedingungen Abweichungen erforderlich sein, dann muss vor Anlieferung der Proben mit dem Labor Rücksprache gehalten werden.